SLRG Solothurn


WEIHNACHTSTAUCHGANG 2003





Samstag Morgen 08.00 der Wecker legt los und reisst mich unsanft aus meinen Träumen. Die Fahrt mit dem Unimog irgendwo in den Sanddünen der Sahara war leider nur ein Traum...schade! Aber das Kopfweh, ... das war echt!

Um 08.40 hatte ich mit dem Fahrlehrer einen Termin. Nach zwei Stunden mit Lastwagen und Zweiachsanhänger in der Gegend herumkurven Und retour rangieren war ich eigentlich schon wieder reif zum ausruhen. Als nächstes musste ich beim Coop in Biberist die 12 Liter Thermoskanne sowie die Zutaten und für den Glühwein holen. Weiter mussten Trinkbecher, ein Tannenbaum, Fluoreszierende Knicklichter und Fackeln eingekauft werden. Der Baum wurde auf dem Parkplatz zurechtgestutzt und in den Sockel eingeschraubt. Anschliessend wurden die Lichter angeknüpft und das ganze wieder im Auto verstaut. Es war jetzt ca. 13.30 Uhr und ich war bereits todmüde und das Kopfweh hat auch nicht gebessert. So beschloss ich am Abend auf das Tauchen zu verzichten und mich lediglich auf die Organisation zu konzentrieren.

Nach einem kurzen Mittagsschlaf begann ich mit der Herstellung von 12L Glühwein. Um 18.00 lenkte ich den Land Rover mit der heissen Fracht vor die Kreuzackerbrücke wo Rolf Würzer und Fredi Beyeler bereits warteten. Rolf hat seinen Gartentisch mitgebracht, auf welchem die Kanne abgestellt werden konnte. 18.15 sind alle Taucher anwesend, es waren dies Rolf Würzer, Matthias Kauffungen, Roman Sollberger und Thomas Siegenthaler. Um ca. 18.45 stieg die Gruppe beim krummen Turm ins Wasser, der Tannenbaum und die brennenden Fackeln wurde nachgereicht und los ging es. Beim Einstieg verlor Thomas noch eine seiner Flossen, welche Roman erst einmal wieder suchen musste.

Bereits um 19.00 sah man von der Kreuzackerbrücke die Fackeln der Taucher, welche gemächlich die Aare herunter schwammen. Bei der Brücke angekommen entledigten sich die Taucher von den Fackeln und machten sich bereit das Tannenbäumchen auf dem Aare - grund aufzustellen. Die Aare war für einmal kristallklar, man konnte die Taucher in 4.5m Tiefe im Schein ihrer Lampen mühelos erkennen. So war es auch für die Zuschauer auf der Brücke ein interessantes Schauspiel.

Viele darunter, es waren eindeutig nicht- Taucher fragten : "wir man es denn in dieser Kälte überhaupt aushalten könne". Sie konnten nicht glauben, dass ein Taucher im Wasser trocken bleiben konnte, geschweige denn, dass er es sogar warm haben kann. Wie dem auch ist, es wurde eifrig getrunken und diskutiert.

Anschliessend begaben wir und alle zum Altwyberhüsli und genossen das Fondue, welches Urs Jäggi, Matthias Kauffungen und Otto Studer vorbereitet hatten. Spät in der Nacht, als das Fondue gegessen, der Glühwein getrunken, der Abend gelungen und die Müdigkeit sich breit machte, begab sich nach und nach jeder auf seinen Heimweg. Einen grossen Dank auch an Marianne Flückiger, ihr verdankten wir die wunderschöne Dekoration.





Tauchleiter
W. Aeberhard







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